Eine Woche lang trafen sich etwa 30 behinderte und nichtbehinderte Jugendliche zu einem Camp mit erlebnispädagogischen Charakter auf dem Gelände des Internationalen Bundes in Frankfurt/Oder. Mit dabei waren 8 Telnehmer der Laurentiusschule. Für einige von ihnen war es gleichzeitig die Abschlussfahrt, da sie in diesem Jahr ihre Schullaufbahn beenden werden.

Es bedurfte keiner langenAufforderungen. Schnell war das Eis gebrochen, die Sprachbarrieren waren keine echten Hindernisse. Die 4 Gruppen Jugendlicher ( 2 deutsche, 2 französische, 2 behinderte, 2 nichtbehinderte) vermischten sich schnell. Wer einander interessant fand, kam zueinander. Freundschaften und Liebschaften entstanden. Inhaltlich wurde dank der Fördermittel der „Aktion Mensch“ ein breites Programm angeboten. Neben einer Berlinrundfahrt ging es für einen Tag in den Hochseilgarten und an 3 Tagen wurde im Zirkus „Integral“ ein eigenes Bühnenstück konzipiert und öffentlich aufgeführt.
Geschafft, aber glücklich und voller Selbstbewusstsein kamen die Schüler und Lehrer am vorletzten Schultag von der Reise zurück, jede Menge Adressen und eine Einladung fürs nächste Jahr zu einem Camp in die Vogesen nach Frankreich in der Tasche. Da scheint sich eine langwierige länderübergreifende Kooperation anzubahnen. Nun gilt es, diese neugeborene Freundschaft zu pflegen.
Maik Stiebitz
Schulleiter Laurentiusschule

