Laurentiusschule

Bad Freienwalde
Eine Schule mit dem sonderpädagogischem Förderschwerpunkt »geistige Entwicklung«

Weihnachten im Schuhkarton

Beitrag der Schüler

Weihnachten im Oktober?
Was soll denn das?
Ne, das ist für Kinder die nichts haben.
Damit sie auch mal ein Geschenk bekommen.
Damit es Weihnachten bei den Kinder ankommt.
Das fliegt bis Afrika oder Südamerika.

 
Wir, die Mittelstufe der Laurentiusschule haben Bücher gebunden,
Kisten beklebt und ein Murmelspiel gebaut.
Dann waren wir noch einkaufen, Schokolade, Traubenzucker, Glasmurmeln, Zahnbürsten und Zahncreme.
Im TEDI gab es ganz preiswert Handschuhe, nur 50 Cent. Das konnten wir uns leisten.
 
Alle haben einen Schuhkarton beklebt.
An einem Tag haben wir dann alles gepackt und am Montag haben wir dann alles nach Eberswalde gebracht.
Weil die ganze Schule dann noch mitgemacht hat, waren es über 40 Pakete.
Nun hoffen wir, dass alles gut bei den Kindern ankommt, die nie was geschenkt bekommen.
 
 
Kim, Jasmin, Kai, Kevin, Marcel, Christian und Samantha

 

   
 
 
 
      Weihnachten im Schuhkarton 
  • es werden Schuhkartons mit Weihnachtsgeschenken für Kinder gepackt, die keine Weihnachtsgeschenke bekommen würdenDie Organisation heißt Geschenke der Hoffnung e.V.
     
  • Man muss sich entscheiden, ob man das Päckchen für einen Jungen oder einem Mädchen packen möchte in der Altersgruppe 2-4, 5-9 und 10-11 Jahre
     
  • Die Geschenke werden vorwiegend in osteuropäische Länder und inzwischen auch in Zentralasien an Kinder in Not verteilt und bereiten dort eine unvergessliche Freude
     
  • Die Kirchengemeinden verschiedener Konfessionen verteilen sie auf Weihnachtsfesten z.B. in Schulen, Kindergärten, Waisen- und Krankenhäusern oder direkt an Familien
     
  • Die Schuhkarton werden in Waisen- und Krankenhäusern, Flüchtlingslagern und Slums verteilt
     
  • Es ist für viele Kinder in Not das erste Weihnachtsgeschenk ihres Lebens
     
  • Die Kinder unserer Klasse haben gern für „die armen Kinder“ gesammelt und etwas von Ihrem Taschengeld gekauft, obwohl sie ja selbst sehr wenig haben
     
  • Kommentar von Marcel Berndt: „ich verstehe gar nicht, wie Menschen nichts für die Armen geben können, wenn es denen mal schlecht geht, wollen sie doch auch, dass man ihnen hilft
     
  • Zwei Wochen lang gebastelt und gemalt, z.B. Murmelbahnen, selbst gebundene Bücher
     
  • Es war schön zu sehen, wie Kinder, die selbst nicht wissen, ob sie Weihnachten etwas bekommen, oder überhaupt bei ihren Eltern sein dürfen, selbstlos für diese, ihnen unbekannten Kinder etwas geben

 

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